Im Test – Rottner Tresor Schlüsselsafe

 In Allgemein, mechanisch, Test

Die Sicherheitsfirma Rottner aus dem beschaulichen Arnsberg bietet neben Waffenschränken, Briefkästen und Geldkassetten aufbruchsichere Schlüsseltresore an. Mit einer Höhe von 12 cm und 7,5 cm breite gehört er zu den kleinsten Tresoren im Test.

Produktinformationen

Rottner Keykeeper Schlüsseltsafe
Rottner Keykeeper Schlüsseltsafe
Rottner Keykeeper Schlüsseltsafe
Rottner Keykeeper Schlüsseltsafe
Rottner Keykeeper Schlüsseltsafe
(0 Bewertungen)
34,23€
  • Knöpfe anstatt Zahlenräder
  • Made in Germany

Die Anwendung

Anders als bei vielen gleichpreisigen Schlüsseltresoren werden bei Rottner keine Zahlenräder verwendet sondern klassische Drucktasten, die hervorstehen. Dadurch ist der Code etwas schneller eingegeben und bietet mehr Komfort. Wurde der Code korrekt eingegeben, so ist nur noch der metallische Riegel(Open) runterzuschieben. Wurde der Code falsch eingegeben, kann durch den Schieberegler mit dem Schriftzug „Clear“ ein neuer Code eingegeben werden. Der Code muss bei jedem Öffnen und Schließen eingegeben werden, was wohl eine Sicherheitsfunktion ist.

Einerseits schade, dass die Tür nicht mit dem Hauptkörper verbunden ist. Beim Öffnen fällt die Kappe somit ab wenn man nicht aufpasst. Anderseits fällt es so etwas leichter den Schlüssel oder andere (kleine) Sachen unterzubringen.

Stabil und witterungsfest

Bis auf die Tasten und die Regler ist Schlüsseltresor aus relativ dicken Metallguss gefertigt, der sich auch in einem Gewicht von 750 Gramm wiederspiegelt. Nur die Rückseite hätte etwas dicker ausfallen können. Da der Tresor für die Wand gedacht ist, hat ein Krimineller aber nur was davon, wenn er den Tresor von der Wand abbekommt – und bei den richtigen Dübeln halten die Tresore bombenfest.

Dank der Legierung und eines Gummiüberzuges eignet sich der Rotter KeyKeeper ideal für Außenwände. Die dunkle Farbe lässt ihn an vielen Wänden unauffällig erscheinen.  Rost sollte kein Problem darstellen.

Wie sicher ist der Safe?

Auf der einen Seite ist der Safe sehr stabil und fest, zudem gibt es wenig Hebelpunkte. Probleme gibt es eher mit der Mechanik und Systematik der Codeeingabe. Diebeswerkzeug wird dann gar nicht unbedingt gebraucht.

Zwar darf der Code maximal 10 Ziffern umfassen, was deutlich mehr als 1 Million mögliche Kombinationen bedeutet. Jedoch sind Zahlen nicht doppelt belegbar und der Code kann in beliebiger Reihenfolge eingetippt werden!

Ein Beispiel soll das Problem verdeutlichen: Habe ich einen 4-stelligen Code eingegeben so gibt es theoretisch 1000 potentielle Kombinationen. Da es durch die beliebige Position der Ziffern eigentlich 4 Kombinationen gibt, sinkt die Wahrscheinlichkeit den korrekten Code einzugeben von 1/1000 auf 1/250. Wer genügend Zeit hat der knackt den Code ohne einen Bohrer oder Fräser in die Hand zunehmen.

Zudem sinkt die Wahrscheinlichkeit weiter, da bei jeder ermittelten Ziffer eine Ziffer bei den folgenden Ziffern nicht mehr möglich ist.

Frage ist: Weiß das der Einbrecher?

Zudem soll es möglich sein, das Einrasten der korrekten Ziffer bei gleichzeitigen Drücken der Open-Taste zu hören. So kann eine willige Person innerhalb weniger Minuten und ausreichend Feingefühl die Ziffern erfühlen. Ein Nachteil, den diverse mechanische Schlüsseltresore leider aufweisen.

Fazit

Für 30€ erhält man ein sehr massiven schwer aufzubrechenden Tresor. Leider ist die Systematik und Mechanik für geübte Diebe nicht schwer ganz ohne Gewalt zu knacken.

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